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A/B-Test per QR-Code: Ein Code, mehrere Ziele – und warum QRown keinen Gewinner kürt

26.09.2026 4 Min. Lesezeit
A/B-Test per QR-Code: Ein Code, mehrere Ziele – und warum QRown keinen Gewinner kürt

Online ist der A/B-Test an der Tagesordnung: Es werden zwei Fassungen einer Seite erstellt und die eine Hälfte der Besucher sieht Version A, die andere Hälfte Version B. Nach zwei Wochen weiss man mehr. Auf Papier war das bisher nicht möglich, denn ein gedruckter QR-Code hat immer nur ein Ziel. Der neue Code-Typ „A/B-Test” ändert das: ein Code, bis zu sechs Ziele, eine Verteilung, die du bestimmst.

So funktioniert es

So funktioniert es: Du legst einen QR-Code vom Typ „A/B-Test” an und hinterlegst zwei bis sechs Varianten. Jede Variante ist entweder eine externe URL oder eine eigene QRown-Seite, zum Beispiel zwei Fassungen derselben Landingpage. Jede Variante bekommt eine Kennung („Plakat”, „Angebot B” oder einfach A, B, C) und einen Anteil.

Du kannst die Verteilung entweder gleichmässig wählen, dann rechnet QRown, oder manuell in Prozent, wenn die neue Seite erst einmal nur 20 % der Scans erhalten soll. Die Summe muss 100 ergeben, das Formular zählt mit.

Beim Scan wird gelost – gewichtet nach deinen Anteilen. Wer Variante B gezogen hat, sieht sie beim nächsten Scan wieder. Ein kleines Cookie mit nichts als der Varianten-Nummer sorgt für Konsistenz – 30 Tage lang, ohne Kennung und ohne Nachverfolgung. Sonst wirkt ein Test wie ein Fehler („gestern war da eine andere Seite”).

Der gedruckte Code bleibt dabei, was er ist. Ob du Varianten änderst, Anteile verschiebst oder den Test beendest – das Muster auf dem Plakat ändert sich nie.

UTM-Parameter: der Weg zur Auswertung

An externe URLs hängt QRown auf Wunsch UTM-Parameter an, und zwar pro Variante:

  1. Automatisch: utm_source=qrown, utm_medium=qr, utm_campaign aus dem Titel des Codes, utm_content aus der Kennung der Variante. Damit steht in Google Analytics, im Shop oder im Buchungssystem bei jedem Besuch, aus welcher Variante er kam.
  2. Manuell: Dein eigener Query-String, etwa utm_source=plakat&utm_campaign=sommer. QRown übernimmt nur „utm_*”-Parameter.
  3. Keine: Wenn die Ziel-URL schon alles enthält.

Parameter, die in deiner URL bereits stehen, bleiben unangetastet. Ein Anker (#preise) überlebt das Anhängen.

Warum QRown keinen Gewinner kürt

Hier sind wir ehrlich, denn das ist wichtig: QRown sagt dir nicht, welche Variante besser ist – und das ist Absicht.

QRown verteilt die Scans nach deiner Vorgabe. Wer 50/50 einstellt, bekommt auch 50/50, d. h., die Scanzahlen je Variante beweisen nichts, sondern bestätigen lediglich, dass die Verteilung funktioniert. Ob Variante A oder B besser wirkt, entscheidet sich nach dem Scan, also beim Kauf, bei der Anmeldung oder bei der Reservierung. Das passiert in deinem Shop, in deinem Analytics, in deinem Buchungssystem – also dort, wo QRown nicht hinsieht und auch nicht hinsehen soll.

Deshalb zeigt die Statistik die Scans je Variante als Kontrollzahl (stimmt die Verteilung? Reicht die Stichprobe?) und nicht als „Gewinner übernehmen”, der so tut, als wüsste QRown mehr, als es weiss. Die Antwort holst du dir über die UTM-Parameter aus deinem Analytics. Dann bearbeitest du den Code, setzt das bessere Ziel auf 100 % und das andere auf 0 % – damit ist der Test beendet.

Wofür sich das lohnt

Zwei Fassungen einer Landingpage: Kurz gegen ausführlich, Bild gegen Video, ein Knopf gegen zwei. Die Varianten sind eigene QRown-Seiten, die in wenigen Minuten erstellt sind, ohne dass eine Website benötigt wird.

Zwei Angebote

Rabatt gegen Gratisversand, Monats- gegen Jahresabo. Dieselbe Aktion, zwei Ziele, ein Scan.

Sanftes Ausrollen

Die neue Seite bekommt erst 20 % der Scans. Läuft sie, drehst du auf 100 – läuft sie nicht, zurück auf null. Ohne einen einzigen neuen Druck.

Mehrere Zielseiten für verschiedene Gruppen

Messe, Verein, Filiale: verteilt statt entschieden.

Ein paar Regeln aus der Praxis

  1. Nur eine Sache ändern. Wer Text, Bild und Angebot gleichzeitig tauscht, weiss am Ende nicht, was gewirkt hat.
  2. Lange genug laufen lassen. Zwanzig Scans sind Zufall. Hundert je Variante sind ein Anfang.
  3. Gleiche Bedingungen. Ein Test über ein Wochenende hinweg misst das Wochenende, nicht die Variante.
  4. Conversion messen, nicht Scans. Siehe oben – die Scans verteilst du selbst.

Was du brauchst

Ein A/B-Test ist nur als dynamischer Code möglich, da sich ein eingebrannter Inhalt nicht verteilen kann. Deshalb wird ein QRown-Konto benötigt. Ob und ab welchem Tarif er enthalten ist, zeigt die Funktionsseite A/B-Test per QR-Code direkt an. Wer die Varianten als eigene Seiten bauen will, findet den Baukasten unter Landingpage per QR-Code.

Passend zu diesem Artikel – direkt in QRown umsetzen:

A/B-Test

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